Mittwoch, 16. November 2011

Schröders und Merkels Zerstörungswerk, knapp zusammengefasst

Es war einmal ein Land, das sich ohne Not dem Kapital verschrieben hatte. Um die Automatisierung der Wirtschaft zu fördern, wurde vielen Menschen die existentiell notwendige Arbeit weggenommen. Gesetze, die ihre soziale Sicherung gewährleisteten, wurden demoliert und ein Großteil des Volkes in die Verarmung getrieben, andere durch den Abbau arbeitssichernder Vorschriften ständiger Angst ausgesetzt. (...)

Man braucht sich nicht zu wundern, dass eine Gesellschaft, der das Interesse am eigenen Wohl abhandengekommen ist, ideale Beute skrupelloser Egomanen und Renditejäger geworden ist. Frühkapitalistische Zustände haben den Menschen ins Bewusstlosen-Stadium zurück katapultiert.

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Anmerkung: Schröder und Merkel stehen hier selbstredend nur stellvertretend für den Rest der neoliberalen Bande, die für dieses Zerstörungswerk verantwortlich ist. Dieser Text des pensionierten Kunsthistorikers Spengler ist allemal lesenswert und fasst die gröbsten Verbrechen der Bande hübsch zusammen.

Für einen ersten Einstieg in das Thema für jüngere Menschen ist er ebenso geeignet wie zur Auffrischung des Zorns für Ältere. Diejenigen, die der Text konkret benennt und für die er eigentlich geschrieben wurde - nämlich die "breite Masse", die weiter stumpf in ihren Fernsehsofas hocken bleibt -, werden ihn natürlich nicht zur Kenntnis nehmen. Da muss der Crash wohl tatsächlich erst die eigene Haustüre einschlagen, bevor diese Menschen aufwachen, sich verwundert die fernsehträgen Augen reiben - um dann die NPD oder einen vergleichbaren menschenverachtenden Verein zu wählen, der ihnen angebliche Sündenböcke für die Misere liefert. Mit etwas Geschick und PR kann dieser Verein dann auch wieder den Namen CDU, SPD, FDP oder Grüne tragen.

Glück auf - die Fahrt in den Abgrund ist noch lange nicht zuende.

Kommentare:

Franki hat gesagt…

Eigentlich ist es doch ziemlich egal, wo man in der Welt schaut! Überall gibt es politische Probleme, niemand ist mit den Politikern zufrieden und irgendwie ist doch alles miiiiies!!
Ob es jetzt die Merkel ist mit Ihrer geschickten Rhetorik, oder Sarkozy oder Napolitano... wir gehen alle zusammen den Bach herunter!
Inzwischen bekommt auch wieder China Probleme, da auch hier eine Immobilienblase demnächst platzen könnte!
Ich sage nur... Vorsicht... Glaubt nicht dem Geschwätz der Politiker, denn die sind schon lange nicht mehr "vom Volk gewählt"!

Charlie hat gesagt…

Aktuell, lieber Franki, gibt es in Europa sogar zwei Regierungen, die nicht vom Volke gewählt worden sind - nämlich in Italien und in Griechenland. Dort haben die Bankster höchstpersönlich mal einfach so, am Volk vorbei, das Ruder übernommen.

Das soll nicht heißen, dass andere Regierungen, wie etwa die deutsche oder französische, weniger devot und hörig seien ... aber diese geben sich zumindest noch den Anschein einer demokratischen Legitimation.

Und Du hast vollkommen recht: Fast überall auf der Welt haben die wenigen Superreichen das Sagen und bestimmen den Kurs zu ihren Gunsten - auf Kosten der überwältigenden Mehrheit der Menschen. Dabei ist es unerheblich, welcher politischen Partei ein solches Regime angehört - sie predigen und tun alle dasselbe und zerstören unsere Welt im Namen und Auftrag des Kapitalismus.

Das ist nicht neu - wir erleben gerade die Wiederholung der Wiederholung der Wiederholung der Wiederholung ... und unsere Kinder und Enkel werden weitere Wiederholungen erdulden müssen, wenn nicht endlich diesem kapitalistischen Albtraum ein Ende gemacht wird.

Solange wir aber von narkotisierten Menschenmassen umgeben sind, die gar nicht bemerken, was (mit ihnen) geschieht und solchen Marionetten auch weiterhin ihre Wahlstimmen geben, bleibt die Menschheit im kapitalistischen Teufelskreis gefangen und wird dem Leid nicht entkommen.

Solange es den Kapitalismus gibt, wird es Krieg, Leid, Hunger, gewaltsamen Tod, Zerstörung, Umweltvergiftungen, Armut, Not und Elend geben. Wer Kapitalismus will, will zwangsläufig auch dies. Und hofft dabei stets, zu den wenigen Gewinnern zu gehören ...

Welch eine perverse, unsägliche Welt.