Dienstag, 12. März 2013

Ein Brief ohne Antwort


Darf man faschismuskritische Vergleiche anstellen zwischen Bundesrepublik und Nationalsozialismus? Anfrage bei Charlotte Knobloch, der Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland

Ein Gastbeitrag von Holdger Platta


Sehr geehrte Frau Knobloch,

erst mit Verspätung habe ich davon erfahren, dass Sie an Herrn Lerchenbergs Kabarett-Rede zum Bier-Anstich der Münchener Paulaner Brauerei Anstoß genommen haben. Anstoß genommen haben offenbar deshalb, weil Sie uns warnen und sagen wollten, dass man nicht vergleichen dürfe (vielleicht sogar gleichsetzen dürfe), was Deutsche während des Dritten Reiches jüdischen MitbürgerInnen antaten und was heute im wachsenden Maße den Zwangsarbeitslosen in der Bundesrepublik angetan wird.

Ich kann Ihre Reaktion – so glaube ich zumindest – sehr gut verstehen. Aber – darf ich Ihnen das mitteilen? – Ihre Reaktion hat mich auch tief verletzt. Beides möchte ich Ihnen erläutern:

Natürlich verstehe ich, dass bei jedem Vergleich heutiger Geschehnisse, Entwicklungen, Aussagen mit denen während des Dritten Reichs (sowie der 'Aufstiegsgeschichte' der NSDAP in Deutschland) eine enorme Gefahr gegeben ist: das nämlich, was damals geschah, dadurch zu verharmlosen und/oder auch zu missbrauchen für heutige politische Zwecke. Wo immer ich diese Gefahr der Bagatellisierung zu sehen oder zu verspüren glaube, diese Gefahr des Missbrauchs, setze ich mich selber – seit Jahrzehnten meiner publizistischen Praxis inzwischen – gegen solche Relativierungen und Instrumentalisierungen von Auschwitz zur Wehr. Doch es gibt eine Kehrseite dieser dringlichst wieder und wieder erforderlichen Behutsamkeit und Genauigkeit, und diese möchte ich folgendermaßen auszudrücken versuchen:

Wir stehen nach meinem Eindruck in wachsendem Maße in der Gefahr, gegenwärtige Aussagen, Entwicklungen und Geschehnisse zu verharmlosen, und zwar in der Gestalt scheinlegitimierender Rückverweise auf das Dritte Reich. Da heute alles noch nicht so furchtbar wie damals ist – dies die untergründig wirksame Logik -, ist heute eigentlich gar nichts wirklich schlimm. Es habe jedenfalls, was heute geschieht, nichts, aber auch gar nichts mit dem zu tun, was damals während der Endphase der Weimarer Republik und während des Dritten Reichs geschah. Heißt: zum Schutz der Unmenschlichkeiten in der Gegenwart greift diese Art von 'Argumentation' unablässig aufs Vergleichen mit Auschwitz zurück. Adorno – Sie wissen, Ziel jeder Erziehung habe zu sein, dass Auschwitz nie wieder sei – hat diese fatale Reinwaschungslogik gegenüber allem, was heute geschieht, einmal so ausgedrückt (er bezog sich ebenfalls auf Auschwitz dabei): "Das Unmaß des Verübten schlägte dem Verübten zum Vorteil aus." Er hat zum einen damit gemeint, dass die schiere Unvorstellbarkeit von Auschwitz diese Verbrechen gleichsam vor ihrem Begreifen schützt. Doch zum anderen wollte Adorno mit diesen Satz auch noch auf anderes hinweisen: dass die Ungeheuerlichkeit von Auschwitz gleichsam seine gesamte Vorgeschichte belanglos erscheinen lässt (= weil das alles noch so ungleich weniger böse und schlimm war) und dass alles auch gleichsam belanglos erschiene, was heute an Entsetzlichkeit Auschwitz noch nicht gleicht. Unser Antifaschismus und unsere Mitmenschlichkeit geraten damit aber in Gefahr, in der Geschichte beerdigt zu werden. Und diese Abwehr des Vergleichens – was, sehr geehrte Frau Knobloch, keinesfalls automatisch und logischerweise ein Gleichsetzen ist! -, diese Wahrnehmungsunfähigkeit droht blind zu machen für das, was sich heute womöglich schon wieder vorzubereiten beginnt.

Ich möchte Ihnen das verdeutlichen an einem einzigen Beispiel:

Adolf Hitler hat in seinem Buch "Mein Kampf" wieder und wieder "die Juden" mit "Parasiten" und "Schmarotzern" verglichen. Dies war noch nicht Auschwitz, aber es war agitatorische Vorbereitung auf Auschwitz. Hinter dieser entmenschlichenden Metaphorik, die Menschen galt, lauerte gleichsam schon die chemische Vergiftung dieses "Ungeziefers". Ihnen muss ich als allerletzter erklären, was dieses, keine siebzehn Jahre später, für Juden bedeutete: eben genau dieses, die Vernichtung von Menschen, von unzähligen Juden aus ganz Europa (und von anderen Bevölkerungsgruppen gleich mit), mithilfe von giftiger Chemie, mithilfe von Zyklon B. – Meine Frau und ich, Jahrgänge 1950 und 1944, sind weinend durch Auschwitz gegangen – im Stammlager, vor allem aber dann in Auschwitz-Birkenau -, als wir diese Erinnerungsstätten furchtbarster fabrikmäßig betriebener menschlicher Grausamkeit vor vielen Jahren 'besuchten'. Abends, in Krakau zurück, waren wir außerstande, über diesen Tag miteinander zu sprechen.

Aber heute packt mich dieses Grauen wieder: es war ein Bundesminister, wie Sie wissen, ein angeblicher Sozialdemokrat zudem, der im Herbst des Jahres 2005 mit genau derselben "Parasiten"-Vokabel wieder auf Menschen zielte. Natürlich wieder nur – wie Hitler im Jahre 1924 – mit menschenverachtendem Gerede, nicht schon mit "Auschwitz" direkt. Doch ist da der Unterschied noch so groß? Wieder ging es gegen eine Minderheit, wieder gegen Menschen, die wehrlos sind. Und wenig später setzte ein weiterer Sozialdemokrat noch eins drauf und zitierte aus dem (gefälschten) zweiten Thessalonicher-Brief des Apostel Paulus in gefälschter Version: "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen." Entschuldigen Sie bitte, aber dieser Satz ist ein Todesurteil, er stellt nichts anderes dar als die Quintessenz aus zwei anderen Sätzen (und den einen der beiden Sätze haben meine Frau und ich ja damals über dem Eingangstor vom Stammlager Auschwitz lesen müssen, und der andere ist heute noch nachzulesen in Buchenwald): "Arbeit macht frei" und "Jedem das Seine".

Ich habe eine große Bitte an Sie: bitte übersehen Sie nicht, dass wir bereits wiederum in einer Entwicklung begriffen sind, hier in Deutschland, die – nein, nicht "Auschwitz" selber, aber der Vorbereitung eines neuen "Auschwitz" zu gleichen beginnt. Und heute wie damals nimmt die Zahl 'präventiver' Selbstmorde unter den Betroffenen zu, nimmt die Angst zu, das Sichverstecken und Wegducken der betroffenen Menschen, das Abrücken anderer Menschen von ihnen (nicht selten bis in deren eigene Familien hinein), heute wie damals nimmt die Anzahl verbaler und tätlicher Angriffe auf die nunmehr stigmatisierte Bevölkerungsgruppe zu, heute wie damals arbeiten bereits ganze Verbände, Organisationen wie eben auch 'führende' Politiker daran, die Ausgrenzung einer ganzen Bevölkerungsgruppe, der Zwangsarbeitslosen, voranzutreiben in diesem Land und andere Bevölkerungsgruppen (die "Steuerzahler", die "Leistungsträger", die "Mitte der Gesellschaft") aufzuhetzen gegen diese zwangsarbeitlos gewordene Minderheit. Dass während des Dritten Reichs alles so schlimm wurde, so unsagbar furchtbar und entsetzlich und schlimm, darf uns nicht daran hindern zu erkennen, dass erneut die Gefahr heraufbeschworen wird, dass alles wieder so schlimm und entsetzlich und furchtbar werden könnte wie damals. Übertreibung? Ja, noch ist es eine Übertreibung. Aber: wie lange noch? Wenn die Gegenwart Auschwitz gleicht, ist es wieder einmal zu spät!

Ich sage es noch einmal in anderen Worten: wenn wir uns ausschließlich fixieren auf die Erscheinungsformen von Faschismus damals, auf Hakenkreuz und Massenaufmärsche, auf SA-Saalschlachten und den Davidstern zuerst auf den Fensterscheiben von Läden am 1. April 1933 und später dann auf Mänteln und Jacken, wenn wir uns darauf beschränken, Faschismus nur dort erkennen zu können und erkennen zu wollen, wo er die "Juden" meint und auf die "Juden" trifft, mit tödlicher Grausamkeit am Ende, dann haben wir – so meine ich allen Ernstes – Faschismus nicht wirklich begriffen! Faschismus kann auch auftreten mit Anzug und Schlips, Faschismus kann auch von einer ganz anderen Ecke her kommen als von rechts, Faschismus kann heute auch ganz andere Bevölkerungsgruppen treffen, als es damals der Fall war: Faschismus ist auch dieses. Faschismus immer noch in einem Anfangsstadium (wie ja auch Hitlers "Mein Kampf" 'nur' Anfangsstadium war, noch nicht Endpunkt!), aber doch auch dieses schon Faschismus.

Sie kennen wie ich Raul Hilbergs Lebenswerk über die Vernichtung der europäischen Juden. Lesen Sie bitte, falls Sie es für richtig halten, noch einmal nach, wie er diese verschiedenen Phasen der Judendiffamierung, Judendefinition, Judenerfassung, Judenentrechtung, Judenverfolgung und Judenvernichtung akribischst nachgezeichnet hat! Vielleicht verstehen Sie dann, dass ich an Lerchenbergs Äußerungen nicht wie Sie Anstoß nehmen kann, sondern im Gegenteil dankbar bin, dass endlich diese neuerlich in Gang gebrachte Stigmatisierungspropaganda gegenüber Menschen – diesesmal 'nur' anderen Menschen gegenüber – öffentlich angeprangert wird.

Ich hoffe, Sie glauben mir, dass ich hier nicht eine neue Opfergruppe 'erfinden' oder deren Schicksal hochdramatisieren möchte, auf dass endlich die alte Opfergruppe vergessen werde. Es ist genau umgekehrt: ich möchte nicht, dass wir im Blick auf die alte Opfergruppe übersehen, dass es bereits neue Opfergruppen gibt. Der Blick auf Geschichte sollte uns sehend und nicht blind machen gegenüber dem, was heute geschieht. Jedenfalls verstand ich mein Studium der Geschichte so, begriff ich so deren Wichtigkeit für mich und deren Bedeutsamkeit für uns alle (insbesondere für Menschen wie mich auf der Täterseite, in der Nachfolgeverantwortung zur Tätergeneration).

Es wäre gut zu hören und zu wissen, dass wir – Sie und ich – bei dieser Einschätzung nicht auseinander sind, sondern sehr nahe beieinander. Mit keinem Wort jedenfalls wollte ich Ihren Schmerz wegreden, aber doch darum bitten, mit mir wahrnehmen zu können, dass es inzwischen auch neue Schmerzen gibt, die Menschen alltäglich zugefügt werden, neue Demütigungen, Diskriminierungen, Beleidigungen, Verletzungen – und wieder einmal von staatlicher Seite aus, wieder einmal von oben her, wieder einmal einer Minderheit gegenüber.

Die Geschichte des Antisemitismus ist nicht zuendegeschrieben, ich befürchte, leider noch lange nicht. Die Geschichte anderer Verfolgungen aber auch nicht. Übersehen wir weder das eine noch das andere. Und vor allem: spielen wir nicht die eine Mitmenschlichkeit gegen die andere Mitmenschlichkeit aus! Mitleidswillkür darf es nicht geben im Namen von Humanität, sie höbe sich mit dieser Empathielotterie selber auf. Humanität ist eine ganze Sache oder gar nicht.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Holdger Platta

(Dieser Text erschien zuerst beim Spiegelfechter und wird hier mit der freundlichen Genehmigung des Autors wiedergegeben.)

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Anmerkung: Diesem Brief, der nach Aussage des Autors eigentlich gar kein "offener Brief" werden sollte, es wegen der nicht erfolgten Antwort dann aber doch geworden ist, habe ich gar nicht viel hinzuzufügen. Es ist beschämend und nicht nachvollziehbar, dass vom Zentralrat der Juden offenbar keinerlei schriftliche Reaktion erfolgt ist. Herr Platta schrieb dazu: "Zweimal sprach ich mit anderen Beschäftigten beim Zentralrat der Juden (telefonisch) über diese Anfrage. Diese beiden anderen Mitarbeiterinnen stimmten den Aussagen in meinem Text ohne jede Einschränkung zu. Und ganz ausdrücklich verneinten sie auch jeden Verdacht, dass man diesen Brief - an welcher Textstelle auch immer - als 'antisemitisch' bezeichnen könnte."

Immerhin hat man den Text dort also zur Kenntnis genommen - umso unverständlicher ist es, dass man sich bis heute nicht zu einer "offiziellen" Antwort durchringen konnte. Dabei liegen die Parallelen zwischen der Zeit der zuende gehenden Weimarer Republik und heute auch nach meiner Meinung klar erkennbar auf der Hand - ich habe dazu hier im Blog ja schon mehrfach Stellung genommen. Und es ist fast schon grotesk, dass im Zusammenhang mit dem Faschismus immer wieder darauf hingewiesen werden muss, dass Auschwitz natürlich nur die endgültige, allerletzte, im totalen, wahnsinnigen Extrem versinkende Erscheinungsform des Faschismus darstellt und dass es zuvor vieler verschiedener "Stationen" bedarf, bevor eine ganze Gesellschaft in einer solchen unmenschlichen, fast unbeschreiblichen Hölle versinken kann.

Die Beispiele für die heutige Zeit, die Platta in seinem Brief anführt, sind zweifellos schlüssig (wer sich das antun möchte: hier die Broschüre "Vorrang für die Anständigen" (pdf) vom damaligen Ministerium des Herrn Clement, der eigentlich nur noch das unterlegte Hakenkreuz auf jeder Seite fehlt), aber keineswegs die einzigen. Faschistische Denkstrukturen sind längst wieder hoffähig in diesem Land, und sie betreffen nicht nur Erwerbslose, sondern wieder einmal auch verschiedene andere Minderheiten wie beispielsweise Sinti und Roma, Muslime, Menschen mit dunkler Hautfarbe, "Ausländer" generell - und immer wieder geraten auch Alte, Kranke und Behinderte in die Schussbahn der so "Argumentierenden". Und heute wie damals muss man klar unterscheiden: Es gibt auf der einen Seite Menschen, die sich selbst keiner dieser Minderheiten zuordnen und in ihnen deshalb "Feindbilder" zu erkennen glauben, weil sie selber Angst vor Arbeitslosigkeit, Armut, existenzieller Not haben. Und es gibt auf der anderen Seite jene, die wissen, dass diese "Feindbilder" nur konstruiert und instrumentalisiert werden, um von den wirklich Schuldigen für die tatsächlich vorhandene Bedrohung abzulenken. Daran hat sich in den vergangenen 100 Jahren offensichtlich nichts geändert. Wenn man Faschismus "verstehen" will, ist es unumgänglich, sich dies immer wieder bewusst zu machen.

Um es auf den Punkt zu bringen: Nicht Erwerbslose, Muslime, Menschen mit Pickeln, grünen Haaren oder Dreibeinige sind Schuld an der drohenden Katastrophe des materiellen Absturzes, sondern eine handvoll habgierige Superreiche, die zu ihren bereits vorhandenen Milliarden noch stetig weitere Millionen haben wollen. Solange diese erbärmliche Binsenweisheit nicht auch bis ins letzte manipulierte Deppenhirn vorgedrungen ist, solange wird es faschistische Tendenzen - im Extremfall auch bis hin zu Auschwitz - immer wieder geben.

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(Titelseite des Nazi-Hetzblattes "Der Stürmer", Sondernummer 1 aus dem Mai 1934, in der eine "jüdische Weltverschwörung" erfunden wird)

Kommentare:

darkmoon hat gesagt…

Ein toller Text von Holdger, das muß ich schon sagen. Ich kann auch nicht verstehen wieso darauf keine Antwort gekommen ist.

Aber dieses pdf von Clement darf man sich echt nicht durchlesen, da kommt einem die Galle hoch. Ich hab nach ein paar Seiten aufgehört sonst hätte ich gekotzt.

Charlie hat gesagt…

@ darkmoon: Hast Du denn 2005 gar nichts davon mitbekommen, als diese "Broschüre" relativ hohe Wellen geschlagen hat? Das war und ist ein Fanal der Menschenfeindlichkeit, an dem man sehr genau ablesen kann, wohin der Kapitalismus steuert - egal ob ein NPD-, ein CDU- oder ein SPD-Aufkleber auf dem Umschlag pappt.

Nur zur Erinnerung, 2005 war Wolfgang Clement, der für dieses Pamphlet verantwortlich ist, SPD-"Superminister" für Arbeit und Soziales (!!!) und die letzte Stufe des Hartz-Terrors wurde eingeführt. Laut dieser rot-grünen Bande bist auch Du nichts weiter als ein Parasit - an dieser faschistischen Sichtweise hat sich seitdem innerhalb der neoliberalen Einheitspartei (einschließlich Schwarz-Gelb) nichts verändert.

Nimm Dir mal ein bisschen Zeit und lies das Ding komplett - es ist entlarvend und zeigt sehr genau auf, wie Zwangsverarmung staatlich betrieben, den Betroffenen dann selbst in die Schuhe geschoben und gleichzeitig kriminalisiert wird. Noch perfider könnten sie ihre Opfer gar nicht zu Tätern umdeuten. Es ist dasselbe Prinzip, das auch schon im Hetzblatt "Stürmer" von den Nazis angewandt wurde.

Liebe Grüße!

jakebaby hat gesagt…

Dessen kann ich auch nichts hinzufuegen. Moechte ich ausdruecklich zitieren, muss ich den gesamten Text ....

Dennoch absolut nichts Neues ... aber doch aufschlussreich, wenn denn jemand faehig ist, dies so, mit allen fuer&wider ..etc. in einen Aufsatz so treffend zu verpacken.

Nur Eines aus Allem: "Und diese Abwehr des Vergleichens – was, sehr geehrte Frau Knobloch, keinesfalls automatisch und logischerweise ein Gleichsetzen ist! -, diese Wahrnehmungsunfähigkeit droht blind zu machen für das, was sich heute womöglich schon wieder vorzubereiten beginnt." ...

Ging mit Sicherheit an die falsche Addresse und welche wohl diesbezueglich als auch andererseits nicht die Falsche waere?? ... und das spielt sich dann auf kleinstbegrenzter BloedHirnEbene so gewohnt ueberbekloppt, wenn auch nur im spiegelfechterischen Kommentarbereich ab. (das Spiegelfechter hat mich vor einigen Jahren hoechstpersoenlich, unter periodisch/menstrualen Beschwerden aus seinem Haueschen getrieben)

....und somit ging auch dieser 'Brief ohne Antwort' alleine schon innerhalb seiner eigenen 'Gemeinde baden. ... und macht somit, wie auch sovieles Andere nicht auch nur den geringsten Sinn. ... Schade?? .. Nooee .. "Scheisse" ....

Linke/Sozn/etc. eben... die Penner brauchen ueberhaupt gar keine Feinde .. die sind sich selbst der Uebelste.
Darueber koennen wir ja dann im 4ten Weltkrieg diskutieren. Im 3ten sind wir schon ...

Gruss
Jake


Charlie hat gesagt…

@ Jake: Ich habe mir die Kommentare beim Spiegelfechter zu diesem Text natürlich auch durchgelesen - und war ziemlich entsetzt, was Jens da so alles hat stehen lassen. Dass dort immer wieder auch Spinner aus der ultrarechten Ecke aufschlagen, ist ja nichts Neues; ich verstehe nur nicht, wieso er das - noch dazu unkommentiert - stehen gelassen hat.

Ich lösche solchen Mist in der Regel - auch hier habe ich schon zwei "Kommentare" entfernen müssen, die in eine ähnliche Richtung gingen wie drüben beim Jens. Der Autor hat es schlicht nicht verdient, mit solchem Schmutz beworfen zu werden, der keine Kritik, sondern reine Schmähung und dümmste Hetze darstellt.

Was die Adressatin betrifft: Dazu hat Holdger drüben ja auch schon Stellung genommen. Die Dame hat durch ihre Kritik an der erwähnten kabarettistischen Rede des "Bruder Barnabas" ja nur den Anlass für den Text geliefert - und dadurch, dass er dann veröffentlicht wurde, hat sich auch der Adressat verändert. Frau Knobloch war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung schon nicht mehr im Amt.

Trotzdem finde ich es beschämend, dass es eben keine offizielle Antwort vom Zentralrat der Juden gegeben hat - der meldet sich ja nun zu allen möglichen Themen richtiger Weise immer wieder zu Wort. Es wäre mehr als angemessen gewesen, wenn er sich gerade zu diesem dringlichen Thema auch deutlich geäußert hätte.

Deine persönliche "Fehde" mit dem Spiegelfechter kann ich nicht beurteilen - verlinke doch mal darauf, wenn Du das noch findest. Ich würde es mir gerne einmal durchlesen. :-)

Liebe Grüße!

andyix hat gesagt…

zurückziehen, aufgeben, weggucken, kleingärtnern, katzenpostend, belanglosen, wetterredend .... nichts gewusst haben