Mittwoch, 21. Dezember 2016

Dazu möchte ich nichts schreiben


Nein, ich möchte zu dem Unfall / Amoklauf / Anschlag in der ostdeutschen Provinz nichts schreiben. Nachdem ich einige Berichte dazu gelesen habe, steht fest, dass niemand etwas Genaueres weiß und die Terrorhysterie trotzdem auf Hochtouren läuft, bis sie rot glüht. Inzwischen geht "man" sogar davon aus, dass der "IS" dahinter steckt - wenn man allerdings etwas genauer nachforscht, beruht diese "Meldung" lediglich auf irgendeiner ominösen Veröffentlichung im Internet, in der genau dies von irgendwem behauptet wird. Das muss reichen, damit der deutsche Qualitätsjournalismus, dem "Fake News" kurz zuvor noch ein so dringliches Anliegen waren, das übernimmt und munter verbreitet. Wenn es im Netz steht, muss es ja wohl stimmen ... zumindest in diesem nützlichen Fall.

Wie immer ließen auch die politischen Betroffenheitsmaskeraden nicht lange auf sich warten, die in ihrer Widerwärtigkeit kaum zu überbieten sind - diesen halbseidenen Sprechpuppen möchte ich ihr dämliches Geseiere gleich wieder zurück in den korrupten Schlund stopfen, bis sie daran endlich ersticken. - Nein, ich möchte dazu nichts schreiben.

Selbstverständlich dürfen auch die erwartbaren Ekelpakete nicht fehlen, die sofort aus dem Dickicht springen und "Verschärfung", "Asylmissbrauch", "Flüchtlingsstopp" und "mehr Überwachung" skandieren. Es können sich nur noch gehirnlose Menschen darüber wundern, dass die üble AfD in diesem braunen Reigen, wie gewohnt, rechts von der CSU überholt wird. Wenn überall im Land Staatsschergen mit Maschinenpistolen herumstehen, weil ein Bekloppter oder Kranker einen LKW geklaut und Menschen überfahren hat, fühle ich mich so ungemein sicher, dass mir die Worte fehlen. Ich möchte nichts dazu schreiben.

Ich möchte ebenfalls nichts dazu schreiben, dass die Sachlage natürlich eine völlig andere ist, wenn beispielsweise ein Deutscher in Afghanistan ein blutiges Massaker anrichtet - ein solcher soldatischer Held wird hierzulande gerne mal vom Oberst zum General befördert, während die korrupte Bande ganz und gar nicht "betroffen" ist und selbstredend auch keine Konsequenzen fordert.

Die medial und politisch verbreitete Hysterie geht mir so dermaßen auf den Sack, dass ich ums Verrecken nichts dazu schreiben möchte.

Der beste Kommentar dazu stammt wieder einmal aus der Redaktion der Titanic, die unter dem Titel "Darauf einen Glühwein" schlicht meint:


(Bild: Titanic)

Mehr gibt es dazu derzeit nicht zu sagen.

Kommentare:

Ich bin kein Roboter hat gesagt…

Genau auch meine Gedanken...

(Danke)

Montag abend, Glotze lief als ich nach Hause kam: Anschlag in Berlin - Man weiss noch ü-b-e-r-h-a-u-p-t nichts, aber alle Sender berichten (natürlich!). Diese Hysterie... sie geht mir sowas von auf den Sack.
Ich dachte bei mir, wie immer nach solchen Anschlägen: Lasst erstmal die Einsatzkräfte machen, das Chaos regeln, lasst die erstmal fahnden/recherchieren, und dann, und nur dann (!) lohnt sich eine (ausführliche) Berichterstattung.
Aber in Deutschland zeigt man sehr sehr gerne seine Aufregung - dann kann der Michel auch abends wieder gut schlafen..

Und was kommt raus, hinten, aus dieser Hysterie, aus dieser hysterischen Berichterstattung ohne jeglichen Wert?
-> Da plusterte sich gestern schon ein Kollege auf, das es ja klar wäre, immer diese Flüchtlinge (blablabla).
Und heute, keine 24 Stunden später: Ups, doch nicht...

Ich kann die Beweggründe dieser ganzen Amokläufer gut nachvollziehen, in dieser kranken, krankmachenden Gesellschaft.

altautonomer hat gesagt…

Einen interessanten sachlichen und mich nachdenklich stimmenden Kommentar habe ich bei den neulandrebellen gelesen. Dort schreibt Folkher Braun:

"Der Lkw-Napper muß ein Lkw-Profi sein. Denn mit 40 t Gesamtgewicht und 16,5 m Länge fährt man nicht ohne Ahnung in die Innenstadt. Nur hat er wohl Probleme, den Zossen von der Stelle zu bekommen. Ich vermute, er kann Lkw mit Kupplung und Getriebeschalthebel fahren. Der Scania 450 hat das aber nicht. Der besitzt ein automatisch-mechanisches Getriebe „Opticruise“ ohne Kupplungspedal, ohne Schalthebel. Geschaltet wird an einem Drehring am Lenksäulenhebel rechts. Da steht nur D – N – R. Vorwärts, neutral, rückwärts. Vielleicht muss der neue Fahrer das erst mal herausfinden. Angeblich wurden diese Startversuche mit dem GPS registriert. GPS registriert aber keinen drehenden Motor, sondern Positionen. Offenbar ist der Scania dem Fleet-Management-System angeschlossen, hat also Totalüberwachung.
Zum Tathergang. Besonders schnell ist der Sattelzug nicht gewesen. Denn ein 40 t Zug steht aus 80 km/h rollenderweise nach 3400 Metern. da nur 80 Meter Crashstrecke sind, muss der Fahrer den Zug selbst abgebremst haben. Es kann sein, dass die zersplitterte Frontscheibe ihn dazu veranlasst hat. Er konnte schlicht keine weiteren Opfer sehen. Dann hat er die Fahrertür aufgemacht und ist gegangen. Dass die Tür überhaupt zu öffnen war, liegt an den schwedischen Sicherheitsvorschriften für Kabinen."

darkmoon hat gesagt…

Altautonomer: Ehrlich gesagt versteh ich nicht was der Folkher Braun (was für ein selten bescheuerter Nickname!!) da sagen wollte. War das nur eine böse Verschwörung und die Impfgegner und Chemtrailjünger haben doch recht? Kannst du mir da weiterhelfen bitte? Oder hab ich die Satire mnal wieder nicht verstanden?

Tausend dank jednfalls an Charlie für diesen Kommentar der den Bullshit auf den Punkt bringt!

Anonym hat gesagt…

darkmoon, so viel ich weiss heißt der so! und du kannst ihn selber fragen, da er sinnvolle fragen im allgemeinen beantwortet.

darkmoon hat gesagt…

Ok, dann frage ich den Herrn Braun also: Wie war dieser Kommentar gemeint? Bin ich zu blöd ihn zu verstehen? Und wieso bin ich sicher daß der Mann hier nicht antworten wird?

Bevor ich bei Lapuente, Berger und Wellbrock kommentiere fault mir eher die Hand ab, und das will ich nicht. Verständlich, oder?

Der Altautonome hat den Text ja kopiert und versteht ihn auch. Wieso zur Hölle erklärt ER ihn mir nicht??? Ich sage dreimal langsam BITTE! :)

altautonomer hat gesagt…

darkmoon (hier werden Sie geantwortet): Es sind in meinen Augen einfach nur interessante Details, über die die Presse, die sich auf alle möglichen Nebensächlichkeiten in diesem Zusammenhang stürzt, nicht berichtet. Die besondere Technik des Fahrzeugs würde z. B. erklären, warum der mutmaßliche Täter laut GPS-Daten erst kurze Probefahrten machen musste, um den längeren Trip anzutreten. Ich könnte so ein Ungetüm nicht 100 m weit fahren. Aber -soweit bisher vermutet- ein geduldeter, zur Abschiebung anstehender und hochmobiler Flüchtling aus Nordafrika, der als Visitenkarte seine Duldungsbescheinigung in der Fahrerkabine hinterlässt. Sollte der "Vermeintliche" demnächst bei der Festnahme erschossen werden, melde ich mich noch einmal zu Wort.

Das hat nicht den Anschein einer VT, sondern zeigt mal wieder die schlampige Ermittlungsarbeit des BKA etc. (brauchte über 36 Std., um die Echtheit des Dokuments festzustellen).







Troptard hat gesagt…

"Dazu möchte ich nichts schreiben." Und dennoch konntest Du Dich nicht zurücknehmen.

Was ich jetzt schreibe ist jetzt ziemlich hässlich gedacht, entbehrt für mich aber keiner gewissesn Logik.
Bürgerliche Individuen benötigen in ihrer langweiligen Existenz, die sich in Lohnarbeit und Konsum erschöpft, in gesellschaftlichen Beziehungen, die ihre gesellschaftlichen Beziehungen durch Kauf und Verkauf von Waren bestimmt auch emotionaler Höhepunkte, die ihnen erlauben, sich irgendwie noch als mitfühlendes Etwas wieder zu erkennen.

Dass ihnen das in ihrem Zombiedasein nur kurzweilig und nur in Anlehnung mit dem gelingt, was sie in ihrem Leben täglich praktizieren, die Beschäftigung mit toten Dingen, das lässt ihren Emotionen wohl nur freien Lauf, wenn es wiederum um den Tod geht.

Warum gibt es nur so bescheidenen Einsatz für den Erhalt des Lebens, für seine uneingeschränkte und ebenso für seine sozial abgesicherte Existenz, egal in welchem Fleck unserer Erde?

Es ist nicht so, dass mir darauf die Antwort fehlen würde und auch nicht so, dass ich diesen medialen und emotionalen Zirkus nicht einordnen könnte.

Es ist alles bereits so vorhersehbar, so absehbar, so berechenbar , ohne mich anzustrengen, die Nachrichten zu lesen oder zu hören.

Ich hätte das ohne Vorlage und irgendwelche Kenntnisse auch so schreiben können.


altautonomer hat gesagt…

Der Verdächtige, bei dem es sich nach WDR-Informationen um Anis Amri handeln soll, wurde von den Ermittlern als Gefährder eingestuft. Ins Visier der Sicherheitsbehörden geriet der Tunesier nach Informationen von WDR, NDR und SZ auch deshalb, weil er versucht haben soll, sich bei einem V-Mann eine Waffe zu besorgen. Die Polizei soll zudem seine Telekommunikation ausgewertet haben.

NRWs Innenminister Jäger steht in der Kritik, weil er nicht sagen konnte, durch wen, wann und warum der Betreffende vom Radar des Verf.-Schutzes verschwand.

Zuletzt hatte man sich laut Jäger im November 2016 im Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ) über den Verdächtigen ausgetauscht. In dem Gremium beraten sich unter anderem der Verfassungsschutz und die Polizeibehörden der 16 Bundesländer in Sicherheitsfragen.

Mir fehlen die Worte über so viel Schluderei.

Charlie hat gesagt…

Ich bin nun kein Fachmann in Sachen LKW-Steuerung - allerdings erscheint es mir doch etwas weit hergeholt, diese Amokfahrt damit zu verklären, dass sie nur von einem versierten Fahrer hätte bewerkstelligt werden können. Wer ein Auto fahren kann, wird irgendwie - und sei es auch noch so dilettantisch - auch einen LKW bewegen können.

Nicht ausschließen kann ich jedoch die These, dass der besagte Fahrer im Auftrag oder zumindest mit dem Wissen staatlicher Stellen unterwegs gewesen ist. Ebensowenig lässt sich aber das Gegenteil beweisen, so dass hier einmal mehr nur schwammige Spekulationen bleiben.

Auffällig ist eben nur, dass diese Amokfahrt den Verfechtern des islamistischen, religiösen Absolutheitsanspruches so gar nicht, den kapitalistisch-faschistischen Berserkern in der westlichen Welt aber umso mehr hilft. Selbst das ist aber nur ein hauchdünnes Indiz und kein belastbarer Beweis.

Da nützt auch der Hinweis nichts, dass ich persönlich der korrupten Bande auch eine solche Niedertracht sehr wohl zutraue. - Es gibt immer Ursachen für Amokläufe - sobald diese aber durch die Medien und die Politik derartig grotesk überhöht und von der persönlichen auf eine politische, gar "staatsgefährdende" Ebene gepusht werden, sollte man äußerst hellhörig werden - und das gilt ganz besonders dann, wenn es sich um einen "Einzeltäter" handelt, der durch irgendwelche obskuren Quellen dem großen Feind (in diesem Fall also dem "IS") zugeordnet wird und der gleichzeitig dem typisch deutschen Ausländerhass und dem aufblühenden Nationalismus den Weg bereitet.

Andererseits darf man auch die so weit verbreitete menschliche Dummheit nicht außer acht lassen. Ein hirnloser Depp wie Breivik meinte ja offenbar auch, dass seine Mordtat seinen widerlichen, menschenfeindlichen Zielen nützen könnte, während er doch - glücklicherweise - das genaue Gegenteil erreicht hat.

In Deutschland ist das freilich anders. Der Überfall auf den Sender Gleiwitz im Jahr 2016 wird seinen Zweck sicherlich erfüllen - ganz unabhängig davon, ob das nun ein gesteuerter Anschlag oder einfach ein willkommenener Anlass gewesen ist.

Die Fahnen wehen, das "Brandenburger Tor" erstrahlt in schwarz-rot-urin, die neuen Lager sind längst geplant. - Tu ne cede malis, sed contra audentior ito!

Charlie hat gesagt…

@ Troptard: Man könnte auch verkürzt zusammenfassen: Der Kapitalismus produziert zwangsläufig emotionale und intellektuelle Krüppel. Diese Erkenntnis ist indes nicht neu - auch wenn sie von heutigen Menschen als neuartige und freilich absurde Sensation angesehen wird, während sie in ihrer emotionalen und intellektuellen Ödnis verbleiben und sich dennoch allwissend wähnen.

Die heutige Bevölkerung könnte man sogar im Nacken packen und ihre Fratze direkt in die kapitalistische Gülle drücken - beim Auftauchen würde sie immer noch, während die braune Kotsoße langsam vom Gesicht nach unten rutscht, versichern: "Das ist doch ein tolles System - solange es MIR besser geht als den andern?!?"

Hier hilft keine Therapie mehr; oder wie der Franzose sagt: "Rien ne va plus". Ende. Aus. Schluss. Vorbei. Die Dummheit hat die Evolution besiegt.

jakebaby hat gesagt…

" [….] Die Nachricht von der Tragödie auf dem Berliner Weihnachtsmarkt war gerade erst über die Ticker gelaufen, da wusste der Landeschef der AfD in Nordrhein-Westfalen Marcus Pretzell bereits, wer die Schuld daran trägt. Via Twitter verkündete Pretzell zu einem Zeitpunkt, als nicht einmal ansatzweise klar war, ob es sich bei den dramatischen Ereignissen an der Gedächtniskirche um einen Unfall, einen apolitischen Amoklauf oder einen terroristischen Anschlag gehandelt hatte: "Wann schlägt der deutsche Rechtsstaat zurück? Wann hört diese verfluchte Heuchelei endlich auf? Es sind Merkels Tote!" Dabei übersah der AfD-Politiker allerdings, dass gerade er und seinesgleichen den Terroristen in die Hände spielen. Denn Rechtspopulisten zählen – wenn auch unfreiwillig – zu den wichtigsten Verbündeten der Islamisten im globalen Dschihad.
Die islamischen Gotteskrieger verfolgen eine perfide und bislang sehr wirkungsvolle Strategie, die in zahlreichen, u.a. im Internet verbreiteten Schriften nachzulesen ist: Da sie nicht die Mittel besitzen, die westlichen Demokratien militärisch ernsthaft zu gefährden, sollen viele terroristische Einzelaktionen die Bürgerinnen und Bürger in Angst und Schrecken versetzen und entsprechende Aversionen gegen "die Muslime" wecken, was wiederum zu einer weiteren Radikalisierung unter Muslimen führen soll.
Den Masterplan für diese Strategie hat der einflussreiche Islamist Abu Musab al-Suri in seiner 1.600-seitigen Propagandaschrift "Aufruf zum weltweiten islamischen Widerstand" dargelegt. Darin heißt es: "Wenn wir zwölf Angriffsteams in der gesamten islamischen Welt bilden könnten und jedes dieser Teams würde eine Operation im Jahr ausführen, dann gäbe es jeden Monat einen Angriff. Wenn sie zwei Operationen schaffen, wäre das alle fünfzehn Tage ein Angriff." [….][….][….]
(Michael Schmidt-Salomon, gbs, 20.12.16)"
http://tammox2.blogspot.com/2016/12/im-spin-room.html

Die Plaene aller Irren funktionieren einwandfei.

Martin Däniken hat gesagt…

Inzwischen hat sich rausgestellt das der Tote an Bord Stichwunden und eine kleinkaliber Schusswunde aufwies und er der eigentliche Fahrer war..
Also hat man ihn mit einer Schusswaffe oder Messer und netten Worten"überzeugt"-damit hat sich das selberfahrenlernen eines Lkws erledigt!
Und der IS sagt ihren Opfer gerne "wir üben das jetzt mal!
Deshalb kommen die Leute auch immer so "entspannt" rüber..bevor ihnen der Kopf abgeschnitten wird...
Ich glaube sowas schon bei dem ein oderanderen Mafiafilm gesehen zuhaben
In Sicherheit wiegen,gute Kumpels dabei-kann ja nichts passieren (Donnie Brasco hat diese Momente)
Die Leute in Sicherheit wiegen,damit sie das tun was sie sollen!

frei-blog hat gesagt…

Gott sei Dank gibt es noch keine selbstfahrenden LKWs, die jeder Trottel häcken- und auf die Reise schicken könnte. Man bräuchte dazu nur noch eine passende Leiche mit Papieren, die muß nur frisch sein und gewisse Merkmale aufweisen können.

Scherz beiseite. Auffallend ist, dass nachfolgende Aufklährung solcher Taten immer fein nach einem sich gleichenden Muster ablaufen. Auffallend ist auch die Rolle der Medien sowie die sich zeitgleich einstellenden Forderungen nach mehr Staatsgewalt und Überwachung aus den üblichen-politischen Kreisen. Nach einiger Zeit versickern die Informationen, und am Ende weiß niemand mehr was er glauben sollte. Mich eingeschlossen. Was in der gesellschaftlichen Wahrnehmung hängenbleibt, ist nichts anderes, als die ersehnte Grundlage eines sich verfestigenden Polizeistaates. Jeder Staubsaugervertreter von Vorwerk kennt diese Masche.

Was die allgemeine Stimmungsmache bewirkt, das konnte ich heute live selbst erfahren:
Ablesung der Heizkörperthermostate. Ich bat einen Mann und eine Frau darum, ihre regennassen Schuhe auszuziehen, und bekam als Antwort darauf: "Das machen wir nicht einmal bei Moslems ..."
Nachdem ich mir die Bemerkung erlaubte, wie ich dies verstehen sollte, war die Luft in meiner Wohnung schon verpestet.
Na dann–

Charlie hat gesagt…

@ frei-blog: "Das machen wir nicht einmal bei Moslems." - Dazu fällt mir ganz ehrlich nichts weiter ein - wäre mir das passiert, wäre ich vermutlich mit offenem Mund an der Eingangstüre stehen geblieben und hätte nichts weiter als ein konsterniertes, nahezu lautloses "Blubb!" hervorgebracht.

Bezüglich des "Glaubens" hat sich bei mir inzwischen aber eine Konstante herauskristallisiert: Ich glaube PolitdarstellerInnen und der angeschlossenen Hofberichterstattung zunächst einmal gar nichts, sondern bilde mir lieber eine eigene Meinung, sofern überhaupt "glaubhafte", also belastbare Informationen verfügbar sind. Auf dieser Grundlage lässt sich die Welt ein wenig realitätsnäher begreifen - und in vielen Fällen entpuppt sich die vorgeblubberte "Wahrheit" aus Politik und Medien als dummes Zeug, das lediglich irgendwelchen elitären Interessen dient, mit den tatsächlichen Begebenheiten jedoch nicht viel zu tun hat.

Liebe Grüße!

Der Duderich hat gesagt…

Sehr viele Worte, über ein Thema worüber man nichts schreiben will.

Clickbait, Dummheit, oder einfach nur ein Mangel an Selbstreflexion?

Ich könnte jetzt in Narrenschifflogik anführen:
Das möchte ich nicht kommentieren.

Wie immer, bin ich anscheinend zu dumm um Deine geistige Überlegenheit zu erkennen.

Parodoxon, Lehrbuchmäßig.
Narrenschiff, halt.

Charlie, ganz weihnachtlich hat gesagt…

Um Satans Willen, Dummerich, musst Du denn wirklich in jedes Fettschwimmbecken springen, welches Du irgendwo erspähst, um aller Welt ständig kundzutun, dass Du nichts kapierst - am allerwenigsten Dinge, die mit Sprache (Wissensstand Mittelstufe) zu tun haben? Das ist ja sogar mir schon peinlich, und das will wahrlich etwas heißen. :-)

Ich gebe Dir aber gerne einen heißen Tipp: Kram doch mal Dein altes Schulbuch für das Fach Deutsch aus der achten oder neunten Klasse hervor und schlage dort unter dem Begriff "sprachliche Stilmittel" nach. Wenn Du dann noch den Eintrag "Repetitio" oder "Wiederholung" findest (Du musst ihn auch gar nicht verstehen, das Finden reicht völlig), darfst Du den Eselshut wieder abnehmen und Dich zurück neben Lapuente setzen. Dann könnt ihr gemeinsam weiter schwurbeln, bis die Gehirne blutig aus den Ohren quellen.

Übrigens hat das Paradoxon nichts mit Parodontitis zu tun, aber das nur am Rande. ;-) - Falls Du dieses kleine, sprachlich extrem schlichte Blogposting allerdings tatsächlich als einen Ausdruck "geistiger Überlegenheit" auffasst, habe ich keine weiteren Fragen mehr.

"Dumm sein und Arbeit haben: das ist das Glück." (Gottfried Benn)