Mittwoch, 28. Mai 2014

Die Farce nimmt Fahrt auf: Uschi und die "Elite"-Lobbyisten


Ministerin von der Leyen kündigte zum Amtsantritt eine Neuordnung des Verteidigungsministeriums an. Nun will sie übereinstimmenden Medienberichten zufolge eine externe Beraterin zur Staatssekretärin machen. (...)

Eine Unternehmensberaterin gilt nach Medienberichten als Favoritin für den offenen Posten des für Rüstungsfragen zuständigen Staatssekretärs im Verteidigungsministerium. Es handelt sich nach übereinstimmenden Berichten der Süddeutschen Zeitung und der [BLÖD am Sonntag] um die Beraterin Katrin Suder von [der "Unternehmensberatung"] McKinsey.

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Anmerkung: Unsere familien- und kinderfreundliche Kriegsministerin zieht mal wieder alle Register. Es versteht sich von selbst, dass die adelige Eisgrinserin von der Leyen natürlich die "Unternehmensberatung" McKinsey ins waffenstrotzende Boot holt, die bekannter Maßen u.v.a. maßgeblich an der Entwicklung des Hartz-Terrors und der Etablierung des "Tafel"-Unwesens in Deutschland beteiligt gewesen ist. Was liegt also näher, solche Figuren, die sich um das finanzielle und machtbezogene Wohl unserer schmierigen "Elite" bereits so verdient gemacht haben, nun auch ganz offiziell in die Vorbereitung der kommenden und glühend herbeigesehnten Kriege einzubeziehen?

Hier wächst zusammen, was doch im Verborgenen längst eine untrennbare Einheit der Widerwärtigkeit ist - und die korrupte Mischpoke versucht nicht einmal mehr ansatzweise, das zu verschleiern. Und für die verbreitenden Propagandamedien ist es selbstverständlich, solche Figuren "externe Berater" zu nennen und weitergehende Informationen wegzulassen. Wie offensichtlich muss es eigentlich noch werden, dass wir in einer bis ins Knochenmark korrupten Bananenrepublik leben, bis diese Bevölkerung aus dem Tiefschlaf erwacht?

McKinsey Seite an Seite mit der CDU im Kriegsministerium - da knallen nicht nur die Sektkorken in den Chefetagen der Kriegsindustrie und in den Geldspeichern der Superreichen, sondern bald auch die Bomben und Granaten in aller Welt.

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[Kriegskinder]


"Aber Karl, wirst du denn niemals lernen, dass es sich nicht schickt, mit Handgranaten nach seinen Eltern zu werfen?"

(Zeichnung von Thomas Theodor Heine [1867-1948], in "Simplicissimus", Heft 3 vom 15.04.1919)

Kommentare:

Anabelle hat gesagt…

Der Fefe beurteilt das anders: http://blog.fefe.de/?ts=ad810145

Ich kann mich noch nicht entscheiden, welche Sichtweise schlüssiger ist. Wer kann weiterhelfen?

Charlie hat gesagt…

Ach, Anabelle. Ich empfehle das eigene Gehirn - das kann in solchen Fällen meist am allerbesten weiterhelfen. ;-)

Sicherlich, der Fefe sieht das anders - der gute Mann ist allerdings ein - wenn auch recht kleiner - Unternehmer und daher fest im kapitalistischen System verwurzelt. Seine Weltsicht basiert auf dem merkwürdigen Glauben an einen "gemäßigten", "gefesselten" Kapitalismus, und Kommunisten sind für ihn ebenso extremistische Wirrköpfe wie Rechtsextreme. Allein das erklärt ja schon hinlänglich, dass wir es hier nicht mit einem Linken und erst recht nicht mit jemandem, der ernsthafte Alternativen zum bestehenden System in Betracht zieht, zu tun haben.

Fefe ist lustig, Fefe ist zuweilen auch wichtig - aber Fefe ist kein Revolutionär, sondern ein Vertreter der kleinen Mittelschichts-Unternehmer, die längst auch bemerken, dass dieses System ihnen an den Kragen bzw. an die Kohle will - und das findet er natürlich scheiße.

Dennoch bleibt er dem System treu ergeben und gluabt offenbar ernsthaft daran, es könne einen gebändigten Kapitalismus geben, der sowohl den Luxus der Unternehmer, als auch den umfassenden Wohlstand für alle Lohngeknechteten garantieren könne. Dass er selbst diesen Irrsinn nicht als solchen erkennt, ist als das typische Symptom zu werten, das für den überwältigenden Großteil der gesamten Bevölkerung zutreffend ist.

Wer die Arschlöcher der Marke McKinsey unterschätzt, erntet am Ende so etwas wie den Hartz-Terror oder die "Tafeln". Wollen wir uns etwas Vergleichbares im Kriegsministerium denn wirklich auch nur vorstellen?

Die Von-der-Leyen ist schon Verwesung genug - noch mehr Gammelfleisch ist da nicht vonnöten.

Liebe Grüße!