Freitag, 26. Juni 2015

Die Mumie (1), der Zombie (2) und das schleimige Quallenmonster (3)




Anmerkung: Ich weiß dazu nichts zu sagen - solche surrealen Erlebnisse übersteigen die Kapazität meines Gehirnes um mehrere Längen im Lichtjahr-Bereich. Wäre ich hier in einem netten Computerspiel, müsste ich jetzt unverzüglich meine riesige Zweihandaxt zücken und wild schnetzelnd ... aber lassen wir das. Das ist schließlich die Realität und wirklich kein Spiel - auch wenn man das einfach nicht glauben mag und sich ständig kneift bis es blutet, damit man endlich aus dem kafkaesken Albtraum erwache.

Die Invasion der Untoten und Monster der Finsternis hat längst begonnen. Lasst alle Hoffnung fahren. Das Ende ist nahe.

Kommentare:

altautonomer hat gesagt…

Es fehlt noch der Freiheits-Apostel Jochen G nebst Konkubine.

frei-blog hat gesagt…

Es fehlt dazu noch die dienerliche Armee aus Negern und Sklaven im Hintergrund.
Gut, die alle in einem Bild darzustellen, ist wohl etwas schwierig –
:-)

Charlie hat gesagt…

Es fehlt hier so vieles, in der Tat ... und dennoch werde ich beim Betrachten dieses fotografischen Meisterwerkes den Eindruck nicht los, dass der hinten stehende Zombie drauf und dran ist, das vor ihm stehende Gammelfleisch-Duo anzufallen und der Welt damit unfreiwillig einen großen Dienst zu erweisen. ;-)

Kriegspastor Gauck hat sich in diesem Szenario übrigens längst in Sicherheit gebracht - wie die gewaltgeilen Rädelsführer der Religioten das stets tun, wenn es für sie persönlich brenzlig wird. Im Schloss Bellevue soll es ja auch einen Panic Room geben, wie man sich in gut informierten Aluhut-Kreisen erzählt.

Und wenn ich morgen aufwache, bin ich ein Käfer.

Irre, liebe Grüße!

jakebaby hat gesagt…

Wie auch in deinen Compjudaspielen:), musst du dich auf die naechste Ebene gefasst machen. Im merkelschen Fall ... Postmerkel(welches moeglicherweise erst im naechsten Jahrzehnt stattfindet). Ab da wirds dann erst wirklich 'komisch und du wuerdest wohl deine Zweihandaxt gerne dafuer eintauschen, diese staendig fortschreitend, beschissene Realiteat niemals erlebt haben zu muessen.
Nach meinem prinzipiellen und durch die Zeit hinweg staendig ueberbelegten Fakt des "Schlimmer geht Immer" bleibt nur noch die Flucht. ... So, where is our fucking Spaceship? :-(

Charlie hat gesagt…

@ Jake: Die allzu berechtigte Erwartung des immer Schlimmeren darf ja nicht davon abhalten, das aktuell Schlimme auch als solches zu bezeichnen. Wo kämen wir denn hin, wenn wir Merkel & Co. nicht mehr als "schleimige Monster" bezeichnen dürften, weil es zukünftig gewiss noch schleimigere, furchtbarere Unholde geben wird? - Ich bin offenbar bereits ein Käfer, wie mir scheint. ;-)

Nur ein Beispiel: Heute sehne ich mir tatsächlich eine sabbernde Dumpfbacke wie Kohl zurück. Hätte mir das aber vor 20 Jahren jemand prophezeit, hätte ich denjenigen unverzüglich und ohne den Hauch eines kläglichen Widerspruches in die geschlossene Psychiatrie geschickt. Ich will um Gottes, Teufels, Allahs oder Spaghettimonsters Willen nicht wissen, wie ich in 20 Jahren, sofern diese perverse Welt mich dann noch immer ertragen muss, über die korrupte Politmafia von heute denken werde. Ich kann mir jedoch lebhaft vorstellen, dass ich dann das Merkelmonstrum und die weitere beteiligte Verbrecherbagage möglicherweise auch als "kleineres Übel" einschätzen könnte.

Und so landet die Welt unaufhaltsam wieder im dunkelsten Faschismus. - Das "Nein-Sagen" bleibt deshalb allererste Menschenpflicht - immer und immer und immer wieder! Resignation hilft gewiss nicht weiter - das "Nein-Sagen" hilft höchstwahrscheinlich nicht weiter. Die Entscheidung sollte also relativ leicht sein. Das alte, breitgetretene Zitat vom ollen Brecht behält seine Wahrheit:

"Wer kämpft, kann gewinnen. - Wer nicht kämpft, hat bereits verloren."

Liebe Grüße!

altautonomer hat gesagt…

Kollektive Neurose mannte Fromm das widersprüchliche Verhalten einer Gesellschaft. So auch, wenn tausende, die die protestantische Arbeitsehtik wie Schaum vor dem Mund tragen und im Alltagsleben jeden ALG II-Empfänger denunzieren der "illegal" ein kleines Nebeneinkommen hat, einer blaublütigen Bagage zujubeln, deren ausschließlicher Lebensinhalt ein arbeitsfreies Luxusleben ist.

Charlie hat gesagt…

@ Altauto: Ich glaube, dass Fromms Begriff der "kollektiven Neurose" in diesem speziellen Fall nicht so ganz den Kern trifft: Im Grunde wird dieses verkommene Adelspack doch von so vielen LohnsklavInnen angehimmelt, weil es genau das lächerliche Luxusleben vorlebt, das der Sklavenmarkt ihnen auch stets verheißungsvoll verspricht, sofern sie "sich anstrengen". Dass die "königliche" Brut selbstverständlich nichts geleistet hat und dennoch wie ein Madenhaufen in Saus und Braus lebt, wird da einfach ausgeblendet - wie das eben immer der Fall ist in diesem System des größtenteils vererbten Geldadels.

Liebe Grüße!