Donnerstag, 1. September 2016

Das esoterische Intermezzo


Es ist manchmal höchst erstaunlich, wer sich so alles im "linken Spektrum" verortet - es gibt da kaum eine Stilblüte, die es nicht zur höchsten Vollendung schaffte. Da gibt es grüne, SPD- und LinksparteisoldatInnen ebenso wie völlig durchgeknallte Schwachmaten wie den "Herrn Karl" oder irgendwelche esoterischen Jünger. Das ist alles nichts Neues und lädt allenfalls zu schlechter Laune oder massiver Heiterkeit ein - je nachdem, wie man gerade drauf ist.

Heute soll es aber um einen ganz speziellen Fall gehen, der insbesondere alte Männer betrifft. Nein, es geht diesmal nicht um die Eso-Spinner von "Jenseits der Realität", sondern um Herrn Dr. Klaus Baum. Klausis Blog Notizen aus der Unterwelt bietet oft genug kritische Gedanken und gutes Hirnfutter, allerdings vergesse ich beim Lesen leider allzu oft, dass der Mann allen Ernstes u.a. ein studierter Theologe ist und daher offenbar an die Existenz irgendwelcher unsichtbarer, höherer Wesen glaubt.

Das alles wäre, trotz allem, kein Grund für mich gewesen, mich hier darüber auszulassen, da die "Notizen" mir bisher nicht missionarisch unangenehm aufgefallen sind. Geändert hat sich das erst kürzlich, als dort - zum wiederholten Male - eine äußerst schräge Gestalt in den Kommentaren aufgetaucht ist. Jener Jens Prien, der sich selbst "Astrologe" nennt, sondert seinen Müll auch gerne bei den esoterischen Hohlbirnen von "Jenseits der Realität" ab und ist auch ansonsten recht aktiv in diversen obskuren Astro-Foren. Ein besonders widerwärtiges Beispiel, das ich gefunden habe, hat der Altautonome bei Klausi bereits gepostet (die Opfer des Attentats in Nizza seien selbst verantwortlich für ihren Tod, meint der Spinner) - ein weiteres wäre noch seine alte Website, auf der Herr Prien bis mindestens 2003 unbedarften Menschen für 45 bzw. 90 Euro monatlich einen "astrologischen Roulette-Kalender" aufschwatzen wollte, mit dem sich im Spielcasino viel Geld machen ließe.

Einem solchen windigen Ganoven bietet Klausi nicht nur Raum, sondern er verteidigt ihn gar (assistiert von mehreren Stammkommentatoren, die offensichtlich keine Ahnung haben, mit wem sie es da zu tun haben). Ich unterstelle auch dem Klausi, dass er gar nicht weiß, mit was für einer zwielichtigen Figur er da kommuniziert - ich finde es aber erschreckend genug, dass der angeblich so kritische, intelligente Mann dem astrologischen Schwachsinn, den Prien unentwegt äußert, mit den hirnschmelzenden Worten begegnet: "im hause des herrn jedoch gibt es viele wohnungen."

Da bleibt mir die Spucke weg. Ist das am Ende doch bloß ein Blog des Bundeskaspers Gauck? Und hier wird allen Ernstes über eine "linke Identität" gestritten, wenn abzockende Eso-Spinner ebenso toleriert werden wie gläubige Religioten? Wo zur Hölle sind wir, wenn nicht im Land der Gesichtspalmen?

Manchmal will ich einfach nur noch saufen, kiffen und dann endlich sterben.


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Klaus Baum verbucht die Kommentare von jens prien unter Toleranz. Manche Art von Toleranz ist aber die Feigheit vor dem Eingreifen oder einfach nur Gleichgültigkeit.

André hat gesagt…

Guter Artikel. Allerdings: Herr Karl verstand sie nie als Linker. Er ist überzeugter Anhänger des in der Schweiz sehr erfolgreichen kollegialen Regierungssystems, in welchem verschiedene Parteien mitwirken. So können extreme Forderungen und Fehlentwicklungen verhindert werden. Ein paar linke Esoteriker, die glauben, dass der Kapitalismus "überwunden" werden könne, schaden da nicht gross.

Das NachDenkSeiten-Groupie Klaus Baum ist nicht der einzige Linksblogger, der den Überbevölkerungs-Nazi "Publicviewer" bei sich kommentieren lässt...

Charlie hat gesagt…

@ André alias Herr Karl: Das habe ich anders in Erinnerung; letztlich ist das aber auch gleichgültig. Gerade die Schweiz hockt ja wie eine fette, hässliche Made im kapitalistischen System - ohne die gnadenlose globale Ausbeutung der Mehrheit der Menschen säße die Bevölkerung dort nach wie vor in ärmlichem, holzgezimmerten Almhütten. Es zeugt von einem äußerst schäbigen Charakter, ein solches widerwärtiges System, das nur für eine kleine Minderheit eine Zeit lang und stets auf Kosten der Mehrheit "funktionieren" kann, zu loben. Ich habe allerdings nichts anderes von Dir erwartet.

Wenn Du dich mit einzelnen Kommentatoren auseinandersetzen möchtest, tue das bitte dort, wo diese auch zu finden sind. Hier ist eine solche pauschale Diffamierung nicht erwünscht. Im Übrigen habe ich Dir schon mehrfach erklärt, dass Deine verbalen Auswürfe in diesem Blog absolut nichts zu suchen haben - gehe zu Deinen kapitalistischen Freunden und spiele dort ein bisschen im Sandkasten, dann richtest Du wenigstens keinen Schaden an.

Jeden weiteren Kommentar von Dir werde ich löschen, sobald ich ihn entdecke. Spar Dir also das Spammen.

epikur hat gesagt…

Jens Berger vom Spiegelfechter, Roberto J. De Lapuente von Ad Sinistram, Flatter von Feynsinn, die "Jenseits der Realität"- Autoren, die Nachdenkseiten, der Duderich, die Propagandaschau (ok, die sind oft sehr grenzwertig^^), nun auch die "Kommentatoren" von Klaus Baum? Wann bin ich dran? ;-)

Sorry, aber irgendwann ist es echt genug. Niemand ist linker als links links links. Warum soviel Kraft, Energie und Zeit damit verbringen, den vermeintlich Linken Unlinken ihr nicht vorhandenes Links-Sein vorzuwerfen? Sicher, es ist nicht ganz unwichtig, weil ein Noske genügt. Aber am Ende spielt man damit doch nur dem wahren Klassenfeind in die Hände, sofern man es übertreibt. So einer wie Andre alias Herr Karl treibt sich nicht umsonst bei Dir hier rum. ;-)

André hat gesagt…

Korr.: sie/sich

Charlie hat gesagt…

@ epikur: Es geht um eine inhaltliche Auseinandersetzung, die in der Tat sehr wichtig ist - gerade innerhalb der Linken. Was findest Du am aktuellen Beispiel denn bitte nicht kritikwürdig? Oder was kannst Du systemtreuen Leuten wie Berger oder Lapuente abgewinnen?

Deine Frage lässt sich aber leicht beantworten: Du "bist dran", falls Du dich zu ähnlichem Blödsinn versteigst und Dich beispielsweise als Astrologe, Hohlwelt-Apologet oder Echsenmensch outest. ;-)

Im Übrigen ist es doch nur noch lächerlich, diese Abgrenzungen innerhalb der Linken zu kritisieren, wie Du es stets tust, wenn doch auf Deiner "guten", also "richtigen" Seite permanent genau dasselbe passiert - ich brauche da beispielsweise nur den Namen Trampert zu erwähnen. Von dem "distanzieren" sich gewisse Leute ebenfalls vehement - allerdings meist ohne substanzielle, inhaltliche Kritik. Ich tue nichts anderes, und ich werde auch weiterhin nicht den Mund halten, wenn Wagenknecht, Baum, Berger, Lapuente, Trampert oder wer auch immer aus meiner Sicht hanebüchene Dinge von sich geben, die im besten Fall irrsinnig und im schlimmsten Fall kontraproduktiv sind.

Diese inhaltliche Kritik ist notwendig und wichtig - ein Blick in die Geschichte reicht doch aus, um das überdeutlich zu sehen. Es ist mir ein Rätsel, weshalb gerade Du, der doch so oft beweist, dass er hinter die bröckelnden Fassaden blicken kann, das nicht erkennst.

Aber vielleicht fällt demnächst ja auch der Mars in den Jupiter, so dass auf dem Jupitermond Europa neues Leben entsteht, Pluto aus seiner Umlaufbahn geworfen wird und er drei Millionen Jahre später - von Gottes Hand gelenkt - eine neue Sonne findet, wo aus dem eisigen Steinklotz blühende Landschaften erwachsen werden. - So kann man eine linke Utopie schließlich auch formulieren, wenn man tolerant genug ist, gelle. ;-)

Liebe Grüße!

Anonym hat gesagt…

Als Kind stand ich auf Pluto:
http://astrologynewsservice.com/wp-content/uploads/2014/08/1240-305x260.png

Troptard hat gesagt…

Guten Tag Charlie,

ich überlege schon seit einiger Zeit, warum insbesondere Kritik an der PdL, häufig von Bloggern und ihren Kommentatoren abgewehrt werden und im schlimmsten Fall, wenn auch noch sog. Altlinke verlinkt oder zitiert werden, eine regelrechte Panik ausbricht und oft mit dem Ergebnis übelster Diffamierungen.
Der Vorwurf einer Spaltung der Linken lässt dann auch nicht lange auf sich warten.

Ich habe dafür meine eigene Erklärung gefunden:

Ich erinnere mich sehr gerne daran, wie "linke Hoffnungsträger" wie Syriza, Podemos und Nuit debout mit grosser Euphorie begleitet wurden und wenn diese Lichtgestalten der linken Hoffnung nicht das halten können, was man sich von ihnen versprochen hat, dann herrscht plötzlich das grosse Schweigen.

Keine Aufarbeitung des Scheiterns, nicht einmal ein Versuch, nichts folgt mehr.
Allenfalls findet man noch die Schuldigen am Scheitern "und neues Thema". Für viele ist es wohl unerträglich vorgeführt zu bekommen, wie ihre linken (reformistischen) Illusionen immer wieder an der Realität scheitern.

So sind für mich auch die häufig sehr heftigen Reaktionen nachvollziehbar. Nichts scheint schlimmer zu sein als sich seiner Illusionen bewusst zu werden.

Mein Versuch, eine Erklärung zu finden.

Ich bin kein Roboter hat gesagt…

"Manchmal will ich einfach nur noch saufen, kiffen und dann endlich sterben."

Manchmal?
Immerzu...

jakebaby hat gesagt…

Charlie,

Daran ist Morphius schuld. Der Sack hat dir, wie auch ein paar anderen die falsche Pille angedreht und jetzt kannst du zB. nicht mehr vestehen, wenn der Murlwauf im Zeichen des Kroetelpfloepf mit womoeglicher Sicherheit Grindelknurz unter Einfluss von Huendendnalz die Gruellrinde zerdeppert.
Obwohl das doch so einfach ist. ...?

Anonym hat gesagt…

jake..: Ich hätte gern eine große Portion Schwurps mit Gurgel vom freilaufenden Tofu. Dazu einen Burbon mit Eiswürfeln, die aus Tränen unglücklicher dänischer Prinzessinnen gemacht wurden.

Stoffel Schnodderkopp

Anonym hat gesagt…

jens prien: Sternzeichen Mammut, Aszendent Pitbull.

Charlie hat gesagt…

@ Troptard: Das ist gewiss eine mögliche Erklärung - allerdings wäre sie auch hochpeinlich und ernüchternd, wenn sie zuträfe. Zudem sind es ja nicht ausschließlich reformistisch argumentierende Menschen, die immer wieder mit dieser Unfähigkeit bzw. diesem Unwillen zur "innerlinken" Kritik auffallen, sondern teilweise durchaus progressiv auftretende Personen. Epikur halte ich für ein besonders evidentes Beispiel, da dessen Beiträge in seinem Blog oft genug aufzeigen, dass er mit den reformistischen Bestrebungen von SPD, Grünen und weiten Teilen der Linkspartei so gar nichts anfangen kann.

Es dürfte also, wie fast immer, multiple Gründe für dieses sonderbare Phänomen geben - und ich befürchte, dass es schon weitreichender wissenschaftlicher Studien bedürfte, um ihm auf die Spur zu kommen. Leider äußern sich die allermeisten Betroffenen dazu hier und anderswo ja meist gar nicht oder aber nur unsachlich, so dass auch eine sinnvolle Diskussion in schriftlicher Form in Kleinbloggersdorf nicht zu erwarten ist. Das sähe vielleicht anders aus, wenn irgendein "Alpha"-Blogger wie flatter oder der Kiezneurotiker dieses Thema mal ausdrücklich und dezidiert anstießen - wobei ich fast geneigt bin zu glauben, dass selbst dann wieder nur verhärtete Positionen aufeinander träfen.

Ausnehmen muss man hier auch die strammen ParteisoldatInnen der Linkspartei, die insbesondere beim "Spiegelfechter" (aber nicht nur dort) vermehrt auftreten und andere Ziele verfolgen, und die mit inhaltlicher Kritik an "ParteigenossInnen" nichts zu tun haben (wollen).

Die Gemengelage ist unübersichtlich und kompliziert - die jahrhundertealte, immer wieder aufs Neue bewiesene Weisheit scheint sich fatalerweise immer noch nicht herumgesprochen zu haben: "Der Feind deines Feindes ist mitnichten automatisch dein Freund!"

Liebe Grüße!

Anonym hat gesagt…

@epikur: "So einer wie Andre alias Herr Karl treibt sich nicht umsonst bei Dir hier rum. ;-)"

Sag mal, hast du eigentlich noch alle Tassen im Schrank? Diese Argumentation ist so unterirdisch daß sie vielleicht beim Duderich, beim Hernn Karl oder bei Springers "Bild" überzeugen könnte. Geht es vielleicht noch niveeauloser?

Ich hab mir vor Jahren mal geschworen, keine Kommentare mehr zu schreiben,, aber hier fällt mir nix andres mehr ein als ein fettes FUCK U. So einen doofen Kackmist hab ich nur serh selten vorher lesen müssen.

Bist du auch Astrologe? Warum verteidigst du einen solchen Scheiss? Der Untergang ist sicher, bei SO einer Linken. Nimm den Eselshut, geh in die Ecke und schweige erstmal, wenn du dich nicht erklären kannst oder willst. (Der wird nicht antworten, wetten?)

@charlie: Laß dich nicht ausbremsen! Ich hab auch keine Ahnung warum manche "Linke" lieber den Bischöfen, den Esos, den Kapitalisten, den Nationalen, den Faschisten pp. in den Arsch krauchen anstatt ihnen verbal in die Fresse zu hauen. Solange du das noch machst lese ich hier immer wieder sehr gerne!

Ve Rena hat gesagt…

"und daher offenbar an die Existenz irgendwelcher unsichtbarer, höherer Wesen glaubt"

Tja,es gibt so Vieles,was man nicht sehen,messen und beweisen kann und trotzdem ist es da!

Charlie hat gesagt…

@ Ve Rena: Es soll doch bitte schön auch einjede/r an das glauben, was ihr/ihm plausibel erscheint: Ob das nun das Spaghettimonster, Allah, Gott, die vegane Ernährungsweise oder was auch immer ist. Wichtig bleibt allein, dass das eben eine - im wahrsten, kapitalistisch gepredigten Sinne "private" Angelegenheit zu bleiben hat, die weder einen missionarischen Charakter aufweisen sollte, noch absurde Ausschläge wie das Tolerieren auch der obskuresten Varianten - wie beispielsweise der Astrologie - aufweisen darf.

Wenn Jens Prien glaubt, dass die "Sterne" - die größtenteils gar keine Sterne, sondern Planeten sind, aber was rede ich - Auswirkungen auf sein Leben bzw. das ganze irdische Geschehen haben, soll er das herzlich gerne tun. Problematisch und kritikwürdig wird so ein Schmonzes erst dann, wenn er Allgemeingültigkeit beansprucht und sich in das Dasein aller Menschen auf dieser Welt einmischt, wie das Religionen seit jeher getan haben und auch weiterhin tun - mit entsprechend grausigen Ergebnissen.

Ich behalte mir das Recht vor, solche Menschen schallend auszulachen - rein privat, versteht sich, solange sie auch privat argumentieren und handeln. Wenn diese Ebene jedoch verlassen wird, lache ich nicht mehr, sondern muss die missionierenden Christen, Muslime, Esoteriker und weiteren Hohlbirnen aktiv bekämpfen.

Ist das denn wirklich so schwer zu verstehen? Du weißt aber schon, dass auch der Kapitalismus, der heute stets euphemistisch "soziale Marktwirtschaft" genannt wird, ebenfalls nichts weiter als eine dumme Religion ist? Die Priester tragen keine Roben, sondern Anzüge und Schlipse. Und sie beschwören wie von Sinnen Dinge, die man nicht sehen, messen und beweisen kann. Und das alles, wie in religiotischen Kreisen üblich, nur zu "unserem Wohl", wie sie nicht müde werden zu betonen.

Glück und Zufriedenheit lassen sich in der Tat nicht messen und beweisen und sind gerade deshalb in religiotischen Systemen stets und fortdauernd abwesend - ganz egal, ob es sich nun um den Kapitalismus, das Christentum, den Islam, die Astrologie oder andere Glaubensschimären handelt. Welch ein merkwürdiger Zufall.

Liebe Grüße!

Anonym hat gesagt…

Es gibt Menschen, die haben ein so dickes Fell, dass sie ohne Rückgrat aufrecht stehen können. Sie nennen es Toleranz.

Ve Rena hat gesagt…

@Charlie:
Ja,das mit dem Missionieren sehe ich genauso.Das hat aber nicht nur irgendwas mit Religionen oder so zu tun.Es gibt anscheinend viele Menschen,die anderen vordiktieren wollen,wie sie leben sollen...Mit "Gott" oder welchen Namen man auch immer nehmen will,hat das für mich aber nichts zu tun.Bei den ganzen Religionen wird meiner Meinung nach auch eher was ganz anderes angebetet als "Gott".
Ich bin daher überhaupt nicht religiös,glaube aber trotzdem an "Gott".Meine Vorstellung davon ist aber eben ganz anders als das,was meistens so verbreitet wird.

"Wenn Jens Prien glaubt, dass die "Sterne" - die größtenteils gar keine Sterne, sondern Planeten sind, aber was rede ich - Auswirkungen auf sein Leben bzw. das ganze irdische Geschehen haben, soll er das herzlich gerne tun."

Ich glaube auch daran,dass alles miteinander verbunden ist,aber alles von den Sternen abhängig zu machen,spricht meiner Meinung nach ganz klar für Angst vor der eigenen Verantwortung ;-) Bringt aber nicht viel,sich über solche Menschen aufzuregen.Wenn man versucht,das was sie so von sich geben,zu bekämpfen,wie Du geschrieben hast,gibst Du ihnen damit Energie...Genau das,was sie haben wollen.Ich denke,dass solche Menschen einfach um jeden Preis Aufmerksamkeit wollen.Es ist ihnen wahrscheinlich egal,wie,Hauptsache man reagiert überhaupt.
So funktioniert ja auch immer die Masche der Gesellschaft mit der Angst und den Schuldgefühlen etc.Die leben davon,dass man darauf reagiert.Tut man's nicht mehr,sind sie aufgeschmissen.Das weiß ich,weil ich es schon zig Mal erlebt habe.Genau deswegen werden Menschen,die dem Kapitalismus nicht "dienlich" sind,ja auch aussortiert.Diese Menschen sind eben keine "Energielieferanten" mehr (wie bei "Matrix"...Für einige Menschen sind andere Lebewesen nichts anderes als eine Batterie).

Charlie hat gesagt…

@ Ve Rena: Das hast Du vorzüglich formuliert, vielen Dank. Ich verstehe Deinen Einwand jetzt besser. In diesem Zusammenhang interessierte es mich allerdings, wie um alles in der Welt Du persönlich "Gott" definierst - allerdings dürfte die Erörterung dieser Frage wohl über den hier zur Verfügung stehenden Rahmen weit hinausgehen.

Liebe Grüße!